Zur Person.

In Potsdam geboren und aufgewachsen.

David im Buddelkasten.Am 2. April 1990 wurde ich in Potsdam als 4. von sechs Geschwisterkindern geboren. Wir wohnten in Drewitz. Es ist das jüngste Plattenbaugebiet in Potsdam und wurde um die Wendezeit fertiggestellt. Es war und ist auch einer der sozialen Brennpunkte Potsdams. In der Grundschule wurde für mich schon damals deutlich, dass es nicht nur das schöne Leben gibt. Ich kann sagen, ich hatte Glück. Meinen Eltern war eine musikalische Ausbildung wichtig, wie alle meine Geschwister lernte ich an der städtischen Musikschule „Johann-Sebastian-Bach“ ein Instrument. Zuerst Cello und dann Waldhorn. Am Ende war ich eines der wenigen Kinder meiner Klasse, das auf ein Gymnasium wechselte. Damals wollte ich noch Archäologe werden und daher unbedingt Latein lernen. Da das in Potsdam nur an zwei Schulen ab der 7. Klasse ging, führte mich das ans Evangelische Gymnasium Potsdam Hermannswerder. Nach dem Abitur begann ich dann an der Universität Potsdam in Griebnitzsee Jura zu studieren und zog hier ins Studentenwohnheim ein. Seitdem bin ich in Babelsberg. Mittlerweile wohne ich in einer WG in der Wattstraße, habe mein Studium abgeschlossen und arbeite als Angestellter in einem Büro.

In Potsdam engagiert.

Begonnen hat mein Engagement in der Schule. Klassensprecher, Jahrgangssprecher, Schülersprecher. Mit 17 Jahren wollte ich die Entwicklung unserer Stadt aktiv mitbestimmen und wurde ich in der SPD aktiv. Zunächst vor allem in der Jugendorganisation, den JungsozialistInnen, und mittlerweile als Vorsitzender der SPD-Babelsberg.

David Kolesnyk beim Gespräch über Anträge mit Thomas Bachmann, Ortsvereinsvorsitzender der SPD Stern/Drewitz/KirchsteigfeldEs geht für mich immer darum, anhand konkreter, oft auch kleiner Projekte, unsere Stadt ein Stück weit lebenswerter zu machen und die Lebensbedingungen für die Potsdamerinnen und Potsdamer zu verbessern.

In der Stadtverordnetenversammlung.

Als Stadtverordneter kann ich das tun. Als Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses geht es um Kitas und die Jugendarbeit in unserer Stadt. Ich konnte hier bereits den Erhalt des Jugendtreffs Sprözl unterstützen, der nun weiter von der Evangelischen Kirchengemeinde Babelsberg in Kooperation mit dem Inwole e.V. angeboten wird. Das Wissen darum wie wichtig z.B. auch musische Bildung für Kinder sein kann, macht mich auch zu einem Unterstützer der Stadtteilschule in Drewitz und seiner Projekte. Hier ist die Kammerakademie Potsdam ein fester Partner der Schule und macht jedes Jahr mit den Kindern ein Opernprojekt, was fest in den Unterricht eingebunden ist. Ebenso hat es mich gefreut, eine finanzielle Förderung der Orchester unserer Stadt – und somit auch des Collegium Musicums aus Babelsberg – auf den Weg zu bringen.

Im Ausschuss für Kultur und Wissenschaft geht es öfter um solche Projekte. Aus meiner Zeit im Senat und dem Studierendenparlament der Universität Potsdam, kenne ich auch die studentische Sicht auf das kulturelle und wissenschaftliche Leben in Potsdam. Spannend ist es, für die SPD-Fraktion im Aufsichtsrat des kommunalen Wohnungsunternehmens, der ProPotsdam zu sein. Hier ganz konkret zu sehen, wie wir unsere Stadt bezahlbar machen und z.B. in Drewitz auch nach der Sanierung günstige Mieten zu haben, freut mich ganz besonders.